»Scheinwelten«: Nach Melchior Werdenberg liegt die Wahrheit zwischen Sein und Schein.

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  • Neue Geschichten aus der Wildnis des Alltags
  • Lakonie und Todesgefahr in schlagfertiger Allianz
  • Gewalt ist nicht die Kehrseite unserer Welt, sondern ihr Bestandteil

Gestresste Banker verzocken sich, Kunsthändler verlieren die Nerven, Schriftsteller scheitern, Modelle dealen unter der Hand. Werdenberg begleitet seine Figuren durch vielfältige Wirren, ohne Scham oder Zynismus. Er folgt einer Toten im Zug nach Mailand, spürt einer vergifteten Familiensaga in der Bergwelt nach und begleitet arme Seelen in die Psychiatrie oder den Tod.  

An den Rändern der Realität betreten Charaktere die Sszene, die man zu kennen glaubt, bis eine Volte ungeahnte Abgründe offenbart. Dabei gehen Lakonie und Todesgefahr eine schlagfertige Allianz ein, denn Werdenberg handhabt die konzise Form der Kurzgeschichte so messerscharf wie seine Helden ihre Mordwerkzeuge. 

Melchior Werdenberg beleuchtet vielerlei Varianten von Schuld, harmloser oder folgenschwerer Natur, doch gilt sein Interesse nicht moralischen Fragen, sondern dem Verstehen von Tabuisiertem, den psychischen Ambivalenzen eines Mörders oder jungen Selbstmörders und der Anziehungskraft von Gefahr.

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